14 Vorhänge (Uraufführung) - Schulpaket
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Staatstheater Augsburg

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Über das Stück:

Mittels VR-Brille kann das Publikum in die Erinnerungen eines heimatlos gewordenen Schauspielers vor der beeindruckenden Kulisse des entkernten Augsburger Theaters eintauchen. Text und Wirklichkeit gehen in André Bückers Inszenierung nicht nur auf der Ebene der Virtual Reality eine besondere Verbindung ein. Das völlig leere Gebäude wirkt wie ein Sinnbild für die Zeit der Pandemie. »14 Vorhänge« kann gleichermaßen als Hommage wie als Abgesang auf das Theater verstanden werden.

Für das Publikum bietet die Inszenierung eine einmalige Momentaufnahme in das zum Zeitpunkt des Drehs vollkommene leere Innere des in Generalsanierung befindlichen Theaters. Klaus Müller feiert mit dieser Uraufführung zugleich sein 25-jähriges Bühnenjubiläum am Augsburger Theater.

Klaus Müller spielt Schleef spielt Minetti. Im entkernten Großen Haus des Augsburger Staatstheaters wird der knappe Monolog »14 Vorhänge« zu einer Art Geisterbeschwörung. In der schwarz-weiß Aufnahme spricht das leere Haus zu dem langjährigen Protagonisten, der nun einsam seine Bahnen zieht. Dieser findet erst zu seiner Sprache, als er die Herzkammer des Hauses, die Bühne, erreicht. Er spürt der Aura der einstigen Triumphe nach und erlebt deren Vergänglichkeit von neuem. Die Erinnerungen des heimatlos gewordenen Schauspielers füllen den virtuellen Raum und machen die Bühne als mythischen Ort nahezu körperlich erfahrbar.

 

Sprache: Deutsch

Dauer: 32 Minuten

Video: Schwarz/Weiß

Pressestimmen:

»Das passt perfekt - dieser kurze Theater-Monolog jetzt in dieser Form. (...) Der Text einer Erinnerung, Anklage, aber auch Liebeserklärung - an das Leben für das Theater«  Augsburger Allgemeine (02/21)

Als Erfahrungsneuland ist das Virtual-Reality-Theater überaus reizvoll, wer einmal damit anfängt, kann schnell Lust und Neugier entwickeln auf mehr. (...) Es ist der immersive Aufbruch in eine faszinierende, die Sinne täuschende Welt.« Süddeutsche Zeitung (02/21)

»Das innovativste Theater aber, zumindest in Bayern, dürfte gerade das Staatstheater Augsburg sein.« Theater der Zeit (02/21)

 


Besetzung:

Schauspiel: Klaus Müller

Inszenierung: André Bücker
Musik: Stefan Leibold
Dramaturgie: Sabeth Braun

Kamera, Ton & Produktion: Heimspiel mit Klaus Müller

Photo Copyright: Jan-Pieter Fuhr
Video Copyright: Heimspiel


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