Schauspielhaus Graz Paket (Der Bau & Krasnojarsk)
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Schauspielhaus Graz

€29,90 translation missing: de.products.product.regular_price €37,80
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Freuen Sie sich auf das VR Paket des Schauspielhaus Graz inklusive der beiden VR Aufführungen Der Bau (von Franz Kafka) und KRASNOJARSK - Eine Endzeitreise in 360°. Beide VR Erfahrungen sind auf einem VR Headset aufgespielt.

Bestellen Sie die VR-Erfahrung bequem zu Ihnen nach Hause und freuen Sie sich auf ein unvergessliches Event in Virtual Reality. Wir schicken das VR Headset samt Zubehör für zwei Tage direkt an Ihre Wohnadresse (Deutschland & Österreich). Sie benötigen nichts weiter als einen bequemen Platz und ggf. Ihre eigenen Kopfhörer. Nähere Informationen, wie die Bestellung funktioniert, erfahren Sie hierAlle Preise sind zzgl. eines terminierten Hin- & Rückversands (ab €13,90 nach Deutschland und nach Österreich).

Wir weisen darauf hin, dass die VR Erfahrungen von Kindern nur unter Aufsicht eines Erziehungsberechtigten angeschaut werden sollten.

Aufgrund der 360° Erfahrung und den Handlungen "hinter Ihnen", empfehlen wir, dass Sie sich das Theaterstück idealerweise auf einem Drehstuhl anschauen.


 

Über "Der Bau" von Franz Kafka:

Franz Kafkas Erzählung „Der Bau“ (1923/24) setzt einen namenlosen Protagonisten ins Zentrum, der sich einen komplizierten unterirdischen Bau angelegt hat: ein System aus Höhlen, Gängen und Plätzen, dessen Eingang unter einer Moosschicht verborgen liegt. Geschäftig arbeitet er an der Verbesserung und Befestigung seines einsamen und stillen Heims, trägt Vorräte zusammen wie Schätze, vertieft sich in Reflexionen und Selbstgespräche, die immer wieder auch an ein abwesendes Gegenüber gerichtet sind, das er gleichermaßen vermisst wie fürchtet. Denn die Angst vor dem Einbruch eines unsichtbaren Feinds in seinen Schutzraum begleitet ihn auf Schritt und Tritt und manifestiert sich schließlich in einem unerklärlichen Geräusch: einem seltsamen Zischen, dessen Quelle er nicht und nicht ausfindig machen kann.

Neben vielen Deutungsmöglichkeiten lässt sich der Bau in Kafkas gleichnamiger Erzählung nicht zuletzt als Metapher auf ein Theater im Stillstand lesen, in dem ein Schauspieler unbeirrt seinen Tätigkeiten nachgeht, ungesehen und ungehört von der Welt „da draußen“, und sich dabei tiefer und tiefer in seine eigenen Gedanken und Vorstellungswelten gräbt.

Über das VR-Headset begleitet das Publikum den Protagonisten auf seinen unterirdischen Streifzügen und wird dabei an unbekannte und ungewöhnliche Orte im Schauspielhaus geführt: ein Blick in 360° hinter die Kulissen und tief ins Innere des Theaters.

Sprache: Deutsch

Dauer: 38 Minuten

 

Besetzung:

Protagonist: Florian Köhler

Regie: Elena Bakirova

Bildgestaltung/Schnitt: Markus Zizenbacher 
Ausstattung: Tanja Kramberger

Set-Ton/Sound-Design/3D-Audio Mix: Elisabeth Frauscher

Dramaturgie: Elisabeth Tropper

Photo Copyright: Johanna Lamprecht

 

Über KRASNOJARSK - Eine Endzeitreise in 360° 

Das Theaterstück „Krasnojarsk“ des norwegischen Autors Johan Harstad, das in der deutschsprachigen Erstaufführung gezeigt wird, versetzt uns in eine Zeit nach unserer Zeit: Nachdem eine Katastrophe nahezu die gesamte Erdoberfläche vernichtet hat, durchstreift ein Anthropologe einsam die sibirische Einöde, um nach Zeichen von Leben zu suchen.

Vor Jahren wurde er aus der Stadt Krasnojarsk entsandt, wo sich eine Gruppe Überlebender zusammengerottet hat. Doch seine Suche war erfolglos – bis jetzt. Denn eines Tages stößt er in der Wildnis auf eine junge Frau, die mit einem Objekt von unschätzbarer Bedeutung unterwegs ist: einem Koffer voller handschriftlicher Berichte, den vermeintlich letzten Zeugnissen der untergegangenen Menschheit. Von da an überschlagen sich die Ereignisse.

Die deutschsprachige Erstaufführung des Stücks von Johan Harstad ist die erste Produktion des Schauspielhaus Graz, die von Beginn an für eine 360°-Kamera und eine Aufführung mittels VR-Brille konzipiert wurde. Regisseur Tom Feichtinger und sein Team drehten die Produktion an verschiedenen Schauplätzen in Österreich. 

Sprache: Deutsch

Dauer: 60 Minuten

 

Pressestimmen:

»Ob sich jeder Stoff für die technologische Realsimulation via Spezialkamera und Headset eignet, sei dahingestellt; das Stück 'Krasnojarsk' des norwegischen Dramatikers Johan Harstad jedenfalls ist perfekt dafür".« Süddeutsche Zeitung (17.02.2021)

»Eine totale Erfahrung. D  as Gras, die muffige Luft in verlassenen Scheunen reichen bis zur eigenen Nasenspitze heran. Die Bilder überlagern sich: Zeiten, Fantasien legen sich wie Vorstellungen über die Szenen – analog zu dem aus monologischen Modulen bestehenden Text. Klug oktroyiert ist dabei auch die Perspektive. Einmal hockt man plötzlich unten am Scheunenboden und blickt zu den herangenahten Verfolgern hinauf.« Standard (12.02.2021)

»Spektakuläre Bildüberblendungen und das noch völlig ungewohnte Erlebnis von 360-Grad-Filmen, in denen man die Perspektive selbst wählen kann, machen „Krasnojarsk“ zu einem aufregenden Erlebnis – und das zu Hause im Bürostuhl.« Deutschlandfunk Kultur (12.02.2021)

 

Besetzung:

Der Anthropologe: Nico Link
Kreuzberg: Katrija Lehmann
Der zweite Anthropologe: Frieder Langenberger

Regie: Tom Feichtinger

Bildgestaltung/Schnitt: Markus Zizenbacher 
Ausstattung: Tanja Kramberger

Set-Ton/Sound-Design/3D-Audio Mix: Elisabeth Frauscher

Dramaturgie: Elisabeth Tropper

Photo Copyright: Johanna Lamprecht

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